The Vampire Diaries – eine Meinung
by greetinx on Jan.21, 2010, under Fernsehen
Vampirserien /-filme und -bücher sind ja nicht erst seit gestern ein Hype – angefangen bei Anne Rices Meisterwerk “Interview With The Vampire” (und der daraus folgenden Bücherreihe, die sie zur Multimillionärin gemacht hat), über die Twilight-Serie (welche ja auch im Kino mächtig abräumt), hin zu faden Fernsehserien, wie z.B. “Moonlight“.Nun steht in Deutschland eine weitere Vampirserie am Start, die gestern auf Pro7 ihre erste Ausstrahlung fand: “The Vampire Diaries“.
Das Rezpt ist dabei einfach: nimm eine eine Highschool irgendwo in den USA (möglichst nicht zu städtisch), ein paar attraktive (aber unbekannte – weil billiger) Schauspieler und packe ein paar stereotype Situationen und/oder Objekte zusammen. Schnüre ein schwaches Skript herum, packe einen Hauch “Emo” dazu (indem du z.B. die Hauptdarstellerin auf einem Friedhof ihr Tagebuch schreiben lässt) und lasse hin und wieder ein wenig Nebel aufkommen oder einen Raben durchs Bild fliegen. Et voila – du hast eine low-cost-Vampir-Serie geschaffen, die sich munter an allen Vorurteilen und Literaturvorgaben bedient und sich ansonsten auffällig uninspiriert und austauschbar präsentiert. Die beiden männlichen Vampire, die man bisher sehen durfte, erfüllen auf jeden Fall die Mädchenträume von heranwachsenden Jung-Goths – vielleicht können wir ja noch eine CD von den beiden erwarten.
Gut, dass Pro7 die Sendung noch vor 22:00 Uhr starten lässt, damit die Zielgruppe sich auch noch außerhalb des Bettes befindet. Eigentlich fehlen nur noch Werbeblöcke mit HIM – die Twilight-Tassen von Burger King werden ja schon beworben












