Tag: Doku-Soap
Was wäre “ab ins Beet” ohne Claus?
by greetinx on Jul.04, 2010, under Fernsehen
Der ewige Student Claus aus der VOX Doku-Soap “ab ins Beet” hält sich mit zahlreichen Gartenprojekten sehr gut im Geschäft und macht so die Gartenshow zum Evergreen des Vorabendprogramms am Sonntag. Immer bekleidet mit den verschiedensten Fußballtrikots dieser Erde (trug er jemals ein Trikot doppelt oder sind diese gar Teil der Gage?), müht er sich von einem Projekt zum nächsten.
Klar, dass da die Motivation zum Beenden des Biologie-Studiums (angeblich ist dieser schon 10 Jahre dabei, hätte aber sein Vordiplom in der Tasche –> mittlerweile nennt sich das wohl “Bachelor”
) dabei etwas auf der Strecke bleibt. Mir soll es Recht sein – ist er doch wohl einer der großen Publikumsmagnete für die Show, auch wenn die Statisten neben ihm (zuletzt eine Arzthelferin) hin und wieder wechseln.
Bald dürfen wir ihn vielleicht noch bei Big Brother als Gaststar oder beim Promi-Koch-Duell bewundern
Ich fände es gut
Das Shirt für den Doku-Soap Fan
by greetinx on Aug.21, 2008, under Fernsehen, Frauentausch
Da ich mich ja selbst in die illustre Runde der freiwilligen Doku-Soap-Zuschauer zähle, habe ich mich die ganze Zeit nach einem passenden Shirt umgeschaut und wurde leider nicht fündig. Also habe ich dann kurzentschlossen meine eigene “Kollektion” ins Leben gerufen und so entstand das “Doku Soap Junkie” Motiv (passend im Fernseher).
Frauentausch – Sabine vs. Tanja
by greetinx on Feb.11, 2008, under Fernsehen, Frauentausch
Diesmal zugegeben ein wenig spät, aber manchmal überholt einen das reale Leben dann doch. Allerdings liefe auch diese Woche eine gänzlich unspektakuläre Folge von Frauentausch, obwohl die vorschauenden Trailer recht viel versprechend aussahen.
Diesmal tauschten die 22 jährige (und natürlich arbeitslose) Sabine aus dem idyllischen Naumburg mit der – gefühlt – 28 jährigen Tanja aus Kastellaun im Hunsrück. In dieser Folge traten beide Tauschmütter recht paritätisch aus, will sagen, dass eigentlich keine Seite dominierte.
Klar, Tanja mit ihrem spirituellen “Tick” könnte schon für manches hochziehen der Augenbrauen sorgen, aber selbst diese Eigenschaft wird nur gelegentlich und ohne echte Überzeugung gezeigt. Besser noch stellt sich hier die beste Freundin von Tanja – Steffi – in Szene, die nach eigenem Bekunden noch ganz am Anfang ihrer spiritistischen Karriere steht und “ihre Hellsicht erst mal verbirgt”. Ist vielleicht auch besser so, denn ein derart einsilbiges und un-empathisches Wesen sollte man kaum auf Hilfesuchende loslassen… immerhin wird gleich zu Anfang ausgependelt, dass der Oli – der Freund von Sabine – definitiv fremdgehen wird. Eigentlich das einzige Leitmotiv der Folge. Ansonsten scheint die Wohnung die ganze Zeit nach Räucherkerzen zu “duften” – ein Fakt, der aufgrund der Regeländerung schnurrstracks geändert wird.
Ansonsten blubbert die Folge leider – einmal mehr – vor sich hin, so wird bei Tanja das Schlafzimmer umdekoriert (ein Traum aus Tüll und Kerzen), Oli (natürlich auch arbeitsuchend) lernt, dass Tageszeitungen Jobangebote enthalten können und ein Kinderbett wird repariert (fehlt eigentlich nur noch der Rotkäppchensekt).
Weiterhin folgt ein fast schon obligatorischer Frauentausch-Treuetest, der natürlich absolut spontan und ungestellt wirkt, der dann aber letztendlich dazu führt, dass Sabine den – auch schon fast obligatorischen – Heiratsantrag von Oli ablehnt. Schade.
Warten wir auf den nächsten Donnerstag
Frauentausch – Nele vs. Daniela
by greetinx on Jan.18, 2008, under Fernsehen, Frauentausch
Schon der einführende Film versprach viel Gutes und folgte ich gespannt der heutigen Folge von Frauentausch auf RTL2. Diesmal tauschten die alleinerziehende Mutter Daniela (Vollzeitnörglerin) aus Duisburg mit der etwas alternativen Nele aus dem eher ländlichen Oldenburg.
Bereits der Vorstellungsfilm von Daniela machte klar, dass sie die “Hauptperson” am heutigen Abend sein würde, was sich im Laufe der Show auch verdichtete. So ist es ein großer Wunsch der Arbeitslosen bei Frauentausch vom Fernsehen entdeckt zu werden, um endlich ein Soap-Star werden zu können (darauf hat GZSZ sicherlich nur gewartet). Arbeiten könne sie immer noch früh genug. Das Kind entpuppt sich als Barbie-Junkie und so läuft bei der ersten Visite des Zimmers durchs Tauschmutti Nele sanft der Song “Barbie Girl” im Hintergrund – passend zum rosa Interieur des Kleinkindes. Das Zimmer ist allerdings nur das Spielzimmer, denn die Kleine schläft “natürlich” (Wortwahl von Daniela) noch im Bett der Mutter, weil diese nicht alleine schlafen möchte und jemanden zum Kuscheln benötigt.
Nele stammt aus eher einfachen Verhältnissen und hält ihrer Aussage nach ihre Wohnung in Oldenburg auch sauber… ein kurzer Fly-through durch die Wohnung offenbart auch nur “kleinere” reinliche Defizite. So erinnert die Küche eher an eine reine Männer-Studenten-WG, im Bad findet sich der eine oder andere Schimmelbefall, im Schlafzimmer verhindern Spinnweben den freien Blick auf die dahinterliegende Wand und das Sofa wird verziert durch gelegentliche Brandflecken. Der Fernseher wird in der Regel nicht gerne verwendet – die sich darüber befindliche Staubschicht unterstreicht die Aussage.
Es bleibt dabei: eigentlich hat nur Daniela etwas zu sagen in der heutigen Ausgabe und so fällt mitunter der eine oder andere Kraftausdruck, der in der Regel gegen die – ihr unbekannte – Tauschmutter Nele gerichtet ist. Erste Reaktion beim Betrachten der Begrüßungsvideobotschaft:”Die Tauschmutter sieht richtig scheiße aus!”. Allerdings geht sie noch mal in sich und verfeinert ihre Meinung mit einer prägnanten psychologischen Analyse: “Ich glaub’ nicht, dass er (der Tauschpapa) sie wirklich liebt, so wie die aussieht!” (etwas frei wiedergegeben). Auch das F-Wort findet hier und da seine Verwendung.
Nele hat eigentlich einen entspannten Aufenthalt und so sieht sie Frauentausch als persönlichen Lehrauftrag, indem sie mit den Kindern in den Zoo oder im Wald spazieren… unspannend.
Die Aussprache artet letztendlich auch nur in einen leicht aggressiven Monolog seitens Daniela – ich bin ja auch eher für klare Fronten
Positiv: Nele erhält noch beim Abspulen der Credits am Ende einen Heiratsantrag durch Lebenspartner Andreas; eine mögliche Trennung hatten wir ja auch schon in den letzten beiden Folgen
Frauentausch – Christiane vs. Andrea
by greetinx on Jan.11, 2008, under Fernsehen, Frauentausch
Endlich mal wieder eine etwas obskurere Folge meiner Lieblings-Trash-Serie “Frauentausch” auf RTL2. Diesmal wechselte das selbsternannte Püppchen Christiane aus gutem Hause (sofern man eine 58 qm Wohnung so nennen kann) mit der Aussteigerin Andrea, die mit ihrer besseren Hälfte Hardy eine alternative Lebensgemeinschaft tiiief im ostdeutschen Land führt. Nur soviel vorab: die beiden Aussteiger stellten in dieser Episode definitiv das normalere und harmonischere Paar dar! Auch die Redakteure von Frauentausch hatten sich das anders vorgestellt und waren wahrscheinlich froh, endlich mal wieder ein “Freaks” dabeizuhaben – die sich aber zuguterletzt leider nicht als diese herausgestellt haben.
Christianes Mann – ein Fliesenleger aus Leidenschaft und freiwilliger Bewohner der 58-qm-Butze im Pott – stellt sich als der Antipath der dieswöchigen Folge heraus, dessen Mundpartie mich unfreiwillig an einen Menschenfresser aus der Gegend um Rothenburg erinnerte (bitte nicht persönlich nehmen, keiner von euch beiden!)
Frauen schlecht zu behandeln ist eine Sache (jeder hat mal einen schlechten Tag), aber noch “nachzutreten”, wenn Christiane schon die Tränen fließen… ihr könnt euch euren Teil denken. Folgende Szene kann das vielleicht etwas verdeutlichen: Sie schminkt sich, um für ihn gut auszuesehen. Sein Kommentar: “Die Schminke sieht doch scheiße aus!”. Sie heult, er: “Ich hab doch nur gesagt, dass es scheiße aussieht!”. I think you get the point…
Immerhin hat er noch Pläne im Leben und so hätte er gerne mal einen BMW vor der Türe stehen. Leider fährt die Polizei in Nordrhein-Westfalen Volkswagen – in Bayern hätte sich der Wunsch sicherlich schnell erfüllt.
So kann sich Christiane endlich mal wieder wohlfühlen – nach dem ersten Schock in ihrer Übergangsbehausung, denn wer braucht schon fließend warmes Wasser, wenn man endlich einen Partner hat, der noch nicht mal Schminke von seiner Frau verlangt.
Ansonsten plätscherte die Folge leider so ein wenig vor sich hin, um dann am Ende noch mal eine Art Klimax zu produzieren, indem Christiane – nach einem mißglückten Liebesbrief durch Siggi, dem Fliesenleger – endlich mal ihren Ballast abwirft und ihm die Pistole auf die Brust setzt. Einmal mehr ersetzt der Frauentausch eine Paartherapie. Kleines Kuriosum ist ein Song der Böhsen Onkelz, die man sonst nicht allzuoft in öffentlichen Medien hört – ist ein Comeback geplant?













